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Schmetterling

Was haben Hunde mit etwas abstraktem wie Selbstliebe zu tun?

Ich habe vor einiger Zeit eine neue Ebene, auf der sich meine Zwiegespaltenheit darstellt, entdeckt. Diese äußert sich darin, dass ich neben territorialen, schutztriebigen, massiven Hunden auch die verschiedenen, grazilen Windhunderassen mag. Beides zusammen in einem Hund zu haben, ist schwierig. Hunde beider Arten zu halten, lässt vermuten, dass mindestens ein Hund nur ein schmuckes Beiwerk sein kann. Es kann nur einen geben, höre ich einen Extremistenchor in mir singen. Welcher Hund kann die Eigenschaft des anderen noch am ehesten speisen? Oder vielleicht keinen von beiden nehmen und stattdessen den passendsten Hund im nächst besten Tierheim holen? So könnte es mal tatsächlich aussehen.

Was mich beunruhigt, das sind spitzfindige, intelligente, rationale Frauen, die gertenschlank, gar federleicht sind und wie Schmetterlinge gehen, also eigentlich schweben. Sie sind erschreckend unvoreingenommen, kritisch an den verschiedensten Themen interessiert und haben nicht im Geringsten jegliche Kontaktschwierigkeiten. Womöglich sind sie auch noch gerne Gesprächsthema der anderen, sei es durch ihre Intelligenz, ihr Geschick oder ihr feenhaftes Aussehen.
So eine Person, die einen Großteil dieser Beschreibung erfüllt, kenne ich. Habe ich quasi als Freundin. Überhaupt gibt es so einige intelligente Frauen in meinem Blickfeld, neben denen ich mich wie eine Made fühle. Wie eine Hau-drauf-Made, die intellektuell nicht wirklich etwas reisen kann, jedenfalls nicht so, dass es andere beeindrucken würde und die dafür lieber an ihre Trainingstage denkt und sich überlegt, ob man sie wohl schon als mittelmäßige Leistungssportlerin definieren könnte.
Wenn ich so nachdenke, dann gab es schon immer eine feingliedrige, grazile Frau in meiner Nähe, die ich wegen ihres So-Seins bewunderte. Sie wussten um sich Bescheid, wussten, welch leichte Wesen sie waren, dachte ich jedenfalls. Aber ich wusste nie, was ich war. Ich sah mich nie, mich nicht einmal beim Bewundern, ich begehrte nur und blickte, ohne, dass ich je etwas wollte, das über völlige Nachahmung hinaus ging.

Es klingt schroff.
Ja, das tut es.
20.10.10 21:15
 


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